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Der Proband - Kapitel 8

Tim betrieb keine Forschung. Er hatte zwar Studium und Facharztausbildung zum Psychiater erfolgreich abgeschlossen, aber Titel waren für ihn uninteressant. Lieber beschäftigte er sich mit Themen, die ihn persönlich faszinierten. Seit einiger Zeit trieb ihn die Frage um, wie weit sich Männer, getrieben von einem sexuellen Kink, formen und verändern ließen. Dass er auf dicke Kerle stand, war ihm schon früh klar gewesen. Im Studium hatte er dann einen Reiz für das Mästen von anderen entdeckt. Aber meistens waren die Typen nur kurzzeitig bereit mitzumachen, und dann kamen sie irgendwann in der Realität an und machten einen Rückzieher. Daher wollte Tim es diesmal andersherum angehen: Einen Kerl durch gezielte Unterordnung zum Gaining zu bringen. Elias war ihm nach der ersten Begegnung im Club eigentlich gar nicht dafür in den Sinn gekommen, doch als er ihn dann zum ersten Mal in seiner momentanen Übergangswohnung besucht hatte, bekam Tim eine Idee. Das Überhebliche in Elias galt es zu brechen und ihn – aufgrund seiner Abneigung gegen niedere Sozialschichten – dazu zu bringen, diesen Lebensstil mit seinem Sexualbegehren zu verbinden. Die Manipulation würde Tim hinbekommen; in seiner psychologischen Arbeit wandte er oft Techniken an, um den Leuten andere Wege als ihre eigentlichen Intentionen aufzuzeigen. Da ging es natürlich darum, den Klienten bei Problemen zu helfen. Aber grundsätzlich konnte man damit auch jemandem andere Werte gutheißen machen. Bei Elias würde er nun ausprobieren, wie gut das mit dem Kink passte, den er bei ihm an diesem Wochenende zweifelsfrei festgestellt hatte: TPE – Total Power Exchange – vollständige Fremdbestimmung.
Nachdem Elias ihn dann abgeblasen hatte, bis er ihm in den Mund abgespritzt hatte, wollte Tim erst einmal wieder ein bisschen Ruhe. Er setzte sich auf die Couch und schaltete den Fernseher ein. Elias hieß er sich ebenfalls auf die Couch zu legen. Nebenbei bestellte Tim ein paar Pizzen, denn er war gerade zu faul, selbst zu kochen. Diesmal bezahlte er auch von seinem eigenen Konto, aber es wäre auch kein Problem gewesen, Elias wieder dafür zahlen zu lassen.
In seinem Kopf kalkulierte er, was er für sein Experiment benötigte. Der Proband sollte selbst über ausreichende Mittel verfügen - das war bei Elias der Fall. Er sollte unterwürfig sein - definitiv war Elias das. Als besondere Kink würde er ein soziographisches Setting schaffen, welches den Probanden zusätzlich aus seiner Comfort-Zone riss. Ein Abstieg war da wesentlich leichter umzusetzen, als ein Aufstieg. Während er Elias immer wieder ein Stück von den Pizzen vor den Mund hielt und der ab biss, rieb oder tastete Tim am Bauch von Elias. Die Spannung hatte über das Wochenende bisher kaum nachgelassen. Noch bis Morgen Mittag würde er sein Mastschein dauerhaft halten, dann gab es ein paar Tage Ruhe. Das brauchte sein Körper, um sich an die Nährungsaufnahme anzupassen. Ab der nächsten Woche würde er dann sehen, wie Elias auf eine Dauermast ansprach. In Elias Kopf kreisten in den ersten Stunden noch Gedanken, was er hier eigentlich mit sich anstellen ließ von Tim. Doch die Dauerbenebeltheit durch Bier und Poppers, kombiniert mit Keuschheitsgürtel und ab und an Schütteln und Rütteln am Plug in seinem Arsch, schöpften soviel Geilheitsgefühle in ihm aus, dass das Denken bald hinter anstand. Tim stand auf dicke Kerle und wollte, dass er einen Bauch bekam? Na dann war es eben so. Wenn die Behandlung weiterhin so geil sein würde wie gerade, dann sollte Tim nur machen. Elias würde ihn gewähren lassen. Zwischendrin, wenn Tim abgespritzt hatte und gerade weniger geil und auch Elias den Bauch voll hatte, chillten sie einfach nur so auf der Couch. Da kam dann manchmal sogar ein bisschen Gespräch zwischen den beiden auf. "Wie waren so deine letzten Beziehungen?" wollte Tim wissen. Elias war diese Frage - nicht nur jetzt sondern auch, wenn er sie von anderen gestellt bekam - immer etwas unangenehm. So richtig in Beziehungen, also längeren, war er eigentlich noch nie gewesen. Mehr so Freundschaft Plus oder Situationships. Aber nie mit einem Kerl zusammengewohnt. Diese WG gerade mit seinem Heterokumpel war eine reinen Zweckbeziehung. "Ach, meist eher so was Lockeres mit Sex." wand er sich ein bisschen um die Antwort. Das genügte Tim um ein Psychogramm von Elias zu erstellen. Er hatte keine Erwartungen an eine Beziehung, aber sehnte sich doch danach. Da würde er bei Tim nicht enttäuscht werden, er würde ihm Zuneigung geben, wenn er sie sich verdiente. "Und du, du standest schon immer auf dicke Typen?" fragte Elias nun. "Was reizt dich daran?" "Ich finde dick ist viel männlicher als Hungerhaken. Ein breiter Arsch aber auch ein großer, runder Bauch. Bullige Fleischberge an denen man sich austoben kann und die man spürt, wenn sie über einen drüber rollen." "Na nicht, dass sie dich erdrückt." scherzte Elias. "Aber so dick war sicher noch niemand." Tim schwieg und grinste. Er hatte schon den ein oder anderen Kerl über 200 Kilo gehabt. Also zumindest hatten sie das, als er sich einige Zeit mit ihnen getroffen hatte.

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Sehr geil - nun wird es spannend!
Anonym hat gesagt…
keine fortsetzung?

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